Archiv der Kategorie: Wofür steht OPL?

Embedded Librarian – für OPLs ein alter Hut?

Auf dem fünften BibCamp in Köln gab es heute auch eine Session zum Thema „Embedded Librarian“ und in Twitter läßt sich aktuell nachlesen, dass die Diskussion recht intensiv war. Das Thema wird gerade in der Profession wahrgenommen: Bei den Folien der Jülicher Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB) sind jene von Frau Jacobs zu „Embedded Library Chancen und Nutzen für Spezialbibliotheken in Deutschland“ zu finden, in welchen das Konzept näher vorgestellt wird. Frau Jacobs war ja auch auf dem 100. Bibliothekartag in Berlin mit diesem Thema zu Gast bei der „Robinson“-Veranstaltung der OPL-Kommission des BIB.
Was das mit OPL zu tun hat? Ich finde, dass Guy St. Clair und auch Judith Siess die OPL stets so beschrieben haben, dass man hinausgeht in die Institution („management by walking around“), Kontakt und Gespräch sucht, Dienstleistungen und Image zu vermitteln sucht. Dieses „embedded“ ist eigentlich ein integraler Bestandteil des OPL-Ansatzes – um so schöner, dass er jetzt allgemein(er) diskutiert wird!

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Etwas (Berliner) OPL-Geschichte

Am Anfang der OPL-Geschichte steht Guy St. Clair. Sowohl in den späten 80ern des 20. Jahrhunderts in den USA, wo er mit Andrew Berner dem OPL-Newsletter herausbrachte und viele Bücher zum Thema verfasste (s. OPL-Bibliographie), als auch in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre in Deutschland, wo er auf Einladung von Evelin Morgenstern (damals DBI, Beratungsdienst Wissenschaftliche Spezialbibliotheken, heute Initiative Fortbildung) in Berlin ein Roundtable abhielt, welches die Initialzündung des OPL-Gedankens hierzulande war.
Im New York Chapter der Special Libraries Association (SLA) ist ein Passus (mit Foto) zu einem zurückliegenden Award zu lesen, der noch mehr Aufschluss zur Biographie von St. Clair gibt.

Einladung: Buchpräsentation One Person Libraries Berlin

Der OPL Arbeitskreis Berlin-Brandenburg lädt ein zur:

Buchpräsentation „One Person Libraries Berlin“, BibSpider 2010

am 21. Januar 2011 um 17 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1 in 10623 Berlin

Programm: Vorstellung des Buchprojekts, Fotoschau und kleiner Empfang

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Infos zum Buch

Die Publikation wurde herausgegeben vom OPL Arbeitskreis Berlin/Brandenburg. Die Herausgabe des Buches wurde unterstützt und gefördert von:

  • BIB Berufsverband Information Bibliothek e.V. Landesgruppe Berlin
  • VdB Verein Deutscher Bibliothekare e.V, Berlin-Brandenburg
  • Initiative Fortbildung e. V.
  • Praxisinstitut Organisations- und Personalentwicklung Meinhard Motzko, Bremen
  • Massmann Internationale Buchhandlung GmbH
  • Sack Mediengruppe KG Struppe & Winkler, Berlin
  • Argument-Buchhandlung, Berlin
  • Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft gGmbH, Berlin
  • Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik, Berlin
  • Schweitzer Fachinformation / Schweitzer Sortiment oHG, Berlin
  • ekz.Bibliotheksservice GmbH
  • Eichmüller Organisation GmbH
  • SCHULZ SPEYER Bibliothekstechnik AG
  • Missing Link Versandbuchhandlung
  • BOND GmbH & Co. KG Gesellschaft für Bibliothekssoftware, Online-Netze und Dienstleistungen
  • Frau Dr. Schindl-Arnhold
  • Dantek Bibliothekssysteme
  • Foto-Essay-Band über Berliner OPL geplant

    Als sich der Arbeitskreis OPL Berlin Brandenburg 1998 zusammenfand, hätte sicher niemand von uns gedacht, dass wir einmal ein Fotobuch über unsere Bibliotheken herausgeben würden!
    Unsere Themen waren neue Medien. Es ging um die Einführung neuer Software, den Anschluss an Verbünde, Datenbanklizenzen, elektronische Zeitschriften und Konsortien. 2005 richteten wir das Blog http://oplbb.blogg.de ein, um uns auch außerhalb der Treffen zügig und zeitgemäß auszutauschen.

    Im zehnten Jahr unseres Bestehens 2008 entstand die Idee, unsere Arbeit und unsere Bibliotheken so lebendig und dynamisch, wie wir sie erleben für einen Moment festzuhalten – im alten Medium Buch.
    Die Redaktion, anfangs bestehend aus Weiterlesen