Archiv des Autors: Jürgen Plieninger

Über Jürgen Plieninger

Bibliothekar in einer One-Person Library, Soziologe, Blogger in diversen Weblogs zu den Themen Bibliothek, Recherche, Wissenschaftliches Arbeiten, Kurse in den Bereichen Recherche, Arbeitsorganisation und Web 2.0. Engagiert in den Verbänden BIB und ASpB.

Wie vermitteln wir Informationskompetenz?

Eine blended learning-Veranstaltung für Kleine Bibliotheken und OPLs, die mit ihrem Präsenztermin am 30.04.16 in Dahlem im Weiterbildungszentrum der FU stattfinden soll. Beachtenswert, gerade auch wegen dem Konzept, den „Zeitverlust“ (=Abwesenheit von der Bibliothek) auf ein Minimum zu reudzieren!

Checkliste Nr. 37: Zur Erstellung und zum Einsatz von QR-Codes

Wer elektronische Bestände hat, hat ein Problem: Am Regal in der Bibliothek ist nicht mehr sichtbar, was eigentlich alles im Bestand vorhanden ist. Wenn mehr als die Hälfte der Zeitschriften e-only bezogen werden, wenn immer mehr e-Books angeboten werden, wird dies vor Ort nicht sichtbar. Dabei war es gerade der Vorteil des Freihand-Prinzips, dass der Bestand offen für den Benutzer auf dem Regalbrett stand und gestöbert werden konnte. QR-Codes können da helfen, die „Visibility“ von elektronischen Beständen zu erhöhen. Doch wie? Dennis Eden und Michaela Jobb haben ihre Praxis in der Bibliothek der Hertie School of Governance in einer Anleitung zusammengefasst, der Checkliste Nr. 37.

ASpB-Tagung am 11.-13. September 2013 in Kiel

Die Arbeitsgemeinschaft für Spezialbibliotheken veranstaltet vom 11. – 13. September 2013 in Kooperation mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Kiel ihre 34. Arbeitstagung mit dem Titel „Innovationen und strategische Turn-Arounds in Spezialbibliotheken“.
Der Call for Papers geht noch bis zum 15. April und listet eine spannende Struktur und interessante Themen auf!

Bibliothekartag: Tagungsinformationen und Vernetzungsmöglichkeiten

Neben der bereits bekannten Homepage http://www.bibliothekartag2012.de/ des Bibliothekartages in Hamburg wird noch eine parallele Seite http://www.bibliothekar2go.de/ mit ausgewählten Informationen zur Tagung angeboten.

Diese Seite bietet einige Vorteile,

  • sie ist für Smartphones optimiert, so dass Sie während der Tagung darauf zugreifen können
  • sie ist personalisierbar, indem Sie ein Profil anlegen und Kontakte knüpfen können
  • sie bietet eine Neuigkeitenfunktion
  • die Suchfunktion hilft bei der Suche nach Inhalten.

Für jene, die zu Hause bleiben (müssen) und Neuigkeiten von der Tagung erfahren möchten, empfehlen wir entweder die Suche auf Twitter nach dem hashtag #bibtag12 oder die Lektüre/das RSS-Abonnement der BIB-Facebook-Seite!

Die Veranstaltungen der Kommission für One-Person Librarians des BIB finden Sie auf der Kommissions-Homepage, der Vortrag von Ilona Munique zum Thema „Finanzierung 2.0 + Marketing 2.0 = Crowdfunding von Bibliotheksprojekten“ ist in einer Kurzfassung als Vorschau auf Prezi zu sehen.

Die Tagungspräsentationen werden wie immer auf dem BIB-OPUS-Server gesammelt und am 01. Juni freigegeben.

Embedded Librarian – für OPLs ein alter Hut?

Auf dem fünften BibCamp in Köln gab es heute auch eine Session zum Thema „Embedded Librarian“ und in Twitter läßt sich aktuell nachlesen, dass die Diskussion recht intensiv war. Das Thema wird gerade in der Profession wahrgenommen: Bei den Folien der Jülicher Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB) sind jene von Frau Jacobs zu „Embedded Library Chancen und Nutzen für Spezialbibliotheken in Deutschland“ zu finden, in welchen das Konzept näher vorgestellt wird. Frau Jacobs war ja auch auf dem 100. Bibliothekartag in Berlin mit diesem Thema zu Gast bei der „Robinson“-Veranstaltung der OPL-Kommission des BIB.
Was das mit OPL zu tun hat? Ich finde, dass Guy St. Clair und auch Judith Siess die OPL stets so beschrieben haben, dass man hinausgeht in die Institution („management by walking around“), Kontakt und Gespräch sucht, Dienstleistungen und Image zu vermitteln sucht. Dieses „embedded“ ist eigentlich ein integraler Bestandteil des OPL-Ansatzes – um so schöner, dass er jetzt allgemein(er) diskutiert wird!

Library 2.0 am Beispiel der Genderbibliothek

Zurzeit findet die kostenlose Online-Konferenz Library 2.0 statt, mit Michael Stephens, Ellen Tise, Stephen Abram – und mit der Genderbibliothek, eine Berliner OPL, die derzeit als das technische Web 2.0-Laboratorium im deutschen OPL-Bereich gelten kann. Sie präsentierte auf der Konferenz heute ihre Library 2.0-Angebote und schreibt darüber in ihrem Weblog.

roving librarian

Das Biblioblog der FH Hannover wies auf eine schöne Praxis hin, welche es mit der Überschrift „roving librarian“ versah. Regelmäßig sind in der FH-Bibliothek zu sehen sind, die sich mit einem Netbook unter dem Arm durch die Bibliothek bewegen und Fragen beantworten.
Präsenz zeigen! Das Stichwort dafür heißt „visibility“ und steht für das Bemühen, für die Kundschaft wieder sicht- und ansprechbar zu werden. Eine nachahmenswerte Sache!

Checkliste Nr. 34: Open Access in One-Person-Libraries

Checkliste 34: Open Access Die vierunddreissigste Checkliste „Open Access“ von Eric Retzlaff behandelt, wie man so schön sagt, ein „Zukunftsfeld“ der Bibliothek. Auch der OPL? Lesen Sie selbst und Sie werden überzeugt sein, dass hier ein Handlungsfeld vor allem in wissenschaftlichen Institutionen skizziert wird, in welchem die One-Person Library sich positionieren und punkten kann! – Der Autor leitet die Bibliothek des ZEW Mannheim, hielt über dieses Thema den Hauptvortrag der OPL-Session auf dem Bibliothekskongress in Leipzig 2010 und schöpft hier aus seiner vielfältigen Beschäftigung mit dem Thema in Theorie und Praxis.

Hier finden Sie die Checkliste zum Herunterladen!

Etwas (Berliner) OPL-Geschichte

Am Anfang der OPL-Geschichte steht Guy St. Clair. Sowohl in den späten 80ern des 20. Jahrhunderts in den USA, wo er mit Andrew Berner dem OPL-Newsletter herausbrachte und viele Bücher zum Thema verfasste (s. OPL-Bibliographie), als auch in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre in Deutschland, wo er auf Einladung von Evelin Morgenstern (damals DBI, Beratungsdienst Wissenschaftliche Spezialbibliotheken, heute Initiative Fortbildung) in Berlin ein Roundtable abhielt, welches die Initialzündung des OPL-Gedankens hierzulande war.
Im New York Chapter der Special Libraries Association (SLA) ist ein Passus (mit Foto) zu einem zurückliegenden Award zu lesen, der noch mehr Aufschluss zur Biographie von St. Clair gibt.